| Kompetenzteam ... für schöne und für schlimme Wörter |
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stutenbissig (Das Web nach stutenbissig durchsuchen.) supatyp, 25. Juli 2003 um 13:26:41 MESZ
ett gipt "hengstbissich", "stutenbissich" iss 1 erfindung vonne medien :-p
Ingeborch,
25. Juli 2003 um 13:32:06 MESZ
Ist schwarz, weil das Wort meist mit der Unterstellung verbunden ist, daß Frauen grundsätzlich nicht miteinander können. Es suggeriert ein Naturphänomen, das es trotz gelegentlicher Bissigkeiten so nicht gibt. Hengstbissigkeit wird meist als "sportlicher" Wettbewerb und "gesunde" Konkurrenz im "normalen" Kampf um die vorderen Plätze interpretiert. (Und was geht mit Gockelhaftigkeit? Wenn zwei Männer abwechselnd auf einer Mailingliste krähen wie die Hähne auf dem Mist, weil jeder den letzten Schrei haben will, bis endlich der Admin dazwischengeht?)
Irene,
25. Juli 2003 um 13:40:03 MESZ
Erinnert mich an den Besuch von Alice Schwarzer bei Zimmer frei. Frau Schwarzer lehnte den Begriff mit einer ganz ähnlichen Begründung wie Irene ab und geriet Minuten später mit frau Westermann heftig aneinander (es ging unter anderem ums Alter), woraufhin Götzimausi sofort monierte, die beiden sollten mal mit ihrer Stutenbissigkeit aufhören. Grundsätzlich würde ich Irene zustimmen. Ich hab andererseits gerade von Frauen gehört und gelesen, dass es ein spezifisch weibliches Manko sei, sich gegenseitig sofort wegzubeißen, während die Männer erstmal untereinander Seilschaften bilden und den Konkurrenten erst dann attackieren, wenn die Entscheidung über die begehrte Position unmittelbar bevorsteht. Dürfte schwierig sein, sowas empirisch hieb- und stichfest nachzuweisen.
phaeake,
25. Juli 2003 um 13:55:13 MESZ
ich werde nie vastehn (echt nich jezz), wie männa, wo sich vor 5 minuten noch niedaträchtich anne gurgel gegangen sind, anschlissent in schöne 1tracht zusamm auf 1 bier gehn. kann mir jemand datt bitte erklärn? danke.
Ingeborch,
25. Juli 2003 um 16:41:01 MESZ
Sie meinen: So wie Aidan & Mr. Big?
ichichich,
25. Juli 2003 um 16:42:38 MESZ
@ Ingeborch Wenn einem nichts anderes einfällt, zieht immer noch der biologistische Ansatz: Männer sind von Natur aus (vgl. Naturmacho) auf Rivalenkämpfe programmiert. Zu diesen gehört, dass man sich mit vollem Einsatz beharkt, sobald ein Sieger ermittelt ist, aber wieder verträgt und sich gemeinsam und kooperativ dem Hordenwohl widmet. Dieses Verhaltensmuster dient sowohl dem individuellen Fortkommen als auch dem der Gruppe am besten. Und wir haben es einfach im Blut.
phaeake,
25. Juli 2003 um 17:03:42 MESZ
@ Phaeake: Ich glaube ich weiß, was Sie meinen. Diese immer wiederkehrenden Diskussionen über die angeblich unvermeidliche Stutenbissigkeit sind an sich schon Selbstzerfleischung. Kaum setzt mal eine Frau eine pampige Bemerkung in eine Diskussion unter Frauen (so wie sie auch von Männern fallen, z.B. bei Antville), geht oft schon eine Grundsatzdiskussion darüber los, warum Frauen angeblich nicht miteinander können und immer so zickig sein müssen.
Irene,
25. Juli 2003 um 23:57:13 MESZ
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