| Kompetenzteam ... für schöne und für schlimme Wörter |
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Plusquamperfekt (Das Web nach Plusquamperfekt durchsuchen.) dusty roy, 7. November 2003 um 14:03:34 MEZ
Da meine Deutschlehrerin sehr nuschelte , fragte ich mich, als das Plusquamperfekt dran war, was meine nuschelnde Deutschlehrerin da immer von einem Nußbaumperfekt redet und schaute versonnen aus dem Fenster und beobachtete die Bäume die sich im Winde wogen.
dusty roy,
7. November 2003 um 14:07:34 MEZ
Wie hat sie "Komma" ausgesprochen?
seewolf,
7. November 2003 um 14:08:56 MEZ
Dann hat Euch die Schlampe ja gar nicht erklärt, was "plus quam perfectum" bedeutet. Aber rechtfertigt die unsaubere Aussprache durch eine verwirrte und verwirrende Lehrerin, das Wort schlimm zu finden? Mehr aus der Abteilung: Wenn Lehrer zu schlimm sprechen.
phaeake,
7. November 2003 um 14:24:24 MEZ
plumpaquatsch hiess der bei uns und die lehrerin hanni van haiden. warum herr phaeke eine beschimpfung wie schlampe mit humanistischer bildung als d'accord gehend versteht, weiss ich nicht.
frankai,
9. November 2003 um 01:46:29 MEZ
oeps, ist garnich frankai, war ich.
mutant,
9. November 2003 um 01:51:12 MEZ
Herr dusty roy, hatten Sie etwa auch bei Frau Owin? (Lieblingsspruch: "daß dich das Mäuslein beißt!")
Dicki,
9. November 2003 um 16:57:34 MEZ
@mutant (oder frankai). Na, weil sich die Lehrerin an der Bildung im allgemeinen und der humanistischen im besonderen vergangen hat. Und da sie dies mit einer undeutlichen, vulgo schlampigen Aussprache bewerkstelligt hat, wüsste ich nicht, für wen diejenige Bezeichnung, die sich als die Personifikation der Schlampigkeit darstellt, treffender wäre.
phaeake,
10. November 2003 um 07:14:07 MEZ
Sehr geehrter Herr Dicki, nein ich wurde nicht von Frau Owin nicht unterrichtet. Unsere Lehrer hatten auch wesentlich vernichtendere Sprüche, als den von Ihnen beschriebenen drauf. Falls man z.B. bei Herrn Möser (der wirklich so hieß) eine schlechte Note für eine Arbeit erhielt, bekam man diese mit den Worten zurück "Bürger Roy, Schande über dich und deine Familie".
dusty roy,
10. November 2003 um 12:04:52 MEZ
Knackig. Gabs da mal eine gute Replik?
phaeake,
10. November 2003 um 13:46:26 MEZ
Citoyen Roy : DAS wär ein Knüller gewesen.
Dicki,
10. November 2003 um 14:42:02 MEZ
Was meinen Sie mit guter Replik ?
dusty roy,
10. November 2003 um 15:09:43 MEZ
Etwas, was der Schüler darauf geantwortet hat.
phaeake,
10. November 2003 um 16:02:56 MEZ
Das habe ich einmal versucht, als mich Herr Möser an die hintere Wand des Klassenzimmers befahl, weil ich mit einem Mitschüler gequatscht hatte und mich mit den Worten aufforderte "Bürger Roy, gehen sie an die Wand und zählen sie die Farbkontraste". Zufälligerweise hatte ich eine Lupe dabei und tat nun an der hinteren Wand sehr technisch, was Herrn Möser nicht weiter störte. Nach Beendigung der Stunde durfte ich auch wieder die Wand verlassen. Da ich Herr Möser beweisen wollte, daß ich auch originell sein kann, sagte ich zu ihm, "Herr Möser, ich melde, an der Wand befinden sich 24 Farbkontraste". Herr Möser schaute daraufhin verächtlich an mir herab und sagte, "Schweige, du Wicht". Ja, heutzutage sterben nach solch einem denkwürdigen Ereigniss mindestens 13 Personen.
dusty roy,
10. November 2003 um 18:12:09 MEZ
Ja, so war sie die Schule nach Abschaffung des Rohrstocks. Gut gegeben. Der Lehrer zeigte mit Niveau-Unterschreitung (Wicht statt Bürger, Du statt Sie) deutlich seine Angeschlagenheit. Was mich interessieren würde: Wann und in welchem Teil des deutschen Sprachraums spielt die Geschichte? Stand der zu disziplinierende Schüler immer mit dem Gesicht zu Wand? Hab mal eine Dokumentation gesehen, in der Lehrer, die 1968 in der Ausbildung waren, es als ihr größtes Verdienst bezeichneten, das Stehen mit dem Gesicht zur Wand abgeschafft zu haben. Erinnerte mich an die Christianisierung Islands, die angeblich dazu führte, dass Neugeborene, die den Missfallen des Familienoberhaupts erregten und deshalb ausgesetzt wurden, fortschrittlicherweise eine Speckschwarte in den Mund gesteckt bekamen.
phaeake,
10. November 2003 um 18:25:58 MEZ
13? Waren das in Erfurt nicht 16+1? Oder meinten Sie ein anderes Massaker?
phaeake,
10. November 2003 um 18:49:12 MEZ
Na, von den Toten mal wirklich abgesehen, ob nun 13 oder + - 2, 1/2, es sollte nur ein Gleichnis sein. Waren es nicht in Columbine 13 ? Die Geschichte fand im Jahre 1976, oder 77 in Dresden statt. Der zu disziplinierende Schüler mußte aber nicht mit dem Gesicht zur Wand stehen. Diese Geschichte steht aber nicht stellvertretend für die Schulsituation in den 70ern in Dresden, da ich von keiner anderen Person, wie Freunde und Bekannte usw. aus Dresden, solch originellen und wundersamen Geschichten aus dem Dresdner Schulleben bisher erfahren konnte. Wahrscheinlich war offensichtlich nur meine Schule ein Pool an absonderlichen Persönlichkeiten. Herr Möser war also nur einer von Mehreren, wobei er der Originellste war. ... meinen Sie ich sollte ein Buch darüber schreiben ? ;-)
dusty roy,
10. November 2003 um 19:28:44 MEZ
Nicht mit dem Gesicht zur Wand? Aber in Ihrem Fall hätten Sie die Farbkontraste doch nicht mit dem Rücken zur Wand zählen können! Gerade fällt mir eine passable Replik auf "Bürger Roy, Schande über dich und deine Familie" ein: "Vielen Dank, dass wenigstens meinem Familiennamen die Schande erspart bleibt, Herr
phaeake,
10. November 2003 um 19:35:48 MEZ
Man mußte "nur" an der Wand stehen. Wie rum war ja egal.
dusty roy,
10. November 2003 um 21:04:30 MEZ
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