| Kompetenzteam ... für schöne und für schlimme Wörter |
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Fact-finding-team (Das Web nach Fact-finding-team durchsuchen.) phaeake, 21. August 2003 um 23:32:06 MESZ
Bundeswehr-Neusprech aus Afghanistan, gerade in den Themes of the day.
phaeake,
21. August 2003 um 23:33:07 MESZ
Die Fakten finden, die die Politik haben möchte. Am Ende ist einer tot, meist einer, der wirklich Ahnung hatte. Oder ein Soldat.
seewolf,
21. August 2003 um 23:35:42 MESZ
Fakten, Fakten, Fakten und immer an den Minister denken. Da lob ich mir die wöchentliche Focus-Konferenz, da geht keiner tot, jedenfalls keiner, der Ahnung hat.
phaeake,
21. August 2003 um 23:40:14 MESZ
Was ist aus dem guten alten Spähtrupp geworden?!
tinto,
22. August 2003 um 09:42:54 MESZ
Genau, das ist das Wort, das ich suchte! Spähtrupp reloaded. Danke.
phaeake,
22. August 2003 um 10:12:01 MESZ
'Wer wann wie wo was gemacht hat' heißt jetzt 'who when where how did what'? Denn sagen die bald 'underofficer' für den Uffz. Seufz! 'Spähtrupp' klang immerhin nach Militär. FFT kann ne x-beliebige Untersuchungskommision sein - und das ist wohl der tiefere Sinn dieses Neusprech.
Dicki,
22. August 2003 um 11:30:22 MESZ
Gemeint war wohl auch kein Spähtrupp im eigentlichen Sinn, sondern eine etwas größerer Gruppe, die herausbekommen soll, ob Kundus als Basis einers Wiederaufbauteams geeignet sei. Da sagt doch so eine Militärnase allen Ernstes: "Wenn uns die Kinder zuwinken, ist das immer ein gutes Zeichen." Also wenn ich mal islamistischer Partisan werden sollte, kenn ich schon einen Supertrick, der nur ein Kinder-Professor-Rino (wann gibts da eigentlich wie bei Cola die islamische Version?) kostet.
phaeake,
22. August 2003 um 11:43:13 MESZ
Die sollten wohl in erster Linie rauskriegen, ob das da auch nicht zu gefährlich ist. Muss man sich mal vorstellen: eine Armee geht erstmal hin gucken, obs auch nicht zu gefährlich ist (man sollte ja eigentlich meinen, je gefährlicher, desto dringender würden die da gebraucht ...)
tinto,
22. August 2003 um 12:47:51 MESZ
Internationale Arbeitsteilung: Wos gefährlich ist, kommt der Ami und macht putt. Wenn es dann ungefährlich ist, kommt der Deutsche und baut wieder auf.
phaeake,
22. August 2003 um 13:29:42 MESZ
Im grunde geht es darum, wann dem ersten Butzewehr-Kollegen der Arsch weggeschossen wird. Passiert es gleich, ist schlecht mit aufbaun, wenn dann aufgebaut werden sollte, stört man garantiert die Kreise eines Warlords, weil man die Zentralregierung stärkt, dann passiert es eben etwas später.
seewolf,
22. August 2003 um 13:33:22 MESZ
Dann ist das Fact-Finding-Team eigentlich ein Wir-halten-unseren-Arsch-in-die-Wüste-und-schauen-ob-jemand-trifft-Team. Männersprache ist schon was schönes.
phaeake,
22. August 2003 um 13:58:28 MESZ
unfriendly fire halt
seewolf,
22. August 2003 um 14:17:30 MESZ
kann das nicht die Presse machen, die werden besser bezahlt.
tinto,
22. August 2003 um 22:07:31 MESZ
Machen die doch. Die setzen sich zu den Soldaten in die Miitärfahrzeuge mit rein und wenn sie ne Rakete abkriegen ist das Gejammere groß, weil der Gegner die Berichterstattung gefährdet.
phaeake,
22. August 2003 um 22:17:39 MESZ
ja, weil momentan das Militär noch den besseren Fuhrpark fürs Gelände hat, sonst würden sich schon lange die Soldaten zu CNN und RTL ins Auto setzen. Käm' auch billiger für den Steuerzahler!
tinto,
22. August 2003 um 22:45:43 MESZ
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