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Paillettencowboyhutparty (Das Web nach Paillettencowboyhutparty durchsuchen.)

Götz Alsmann eben in Zimmerfrei, nachdem die reichlich tussige Frau Beil sich etwas darauf einbildete, einen - so wörtlich - Paillettencowboyhut zu besitzen. Götz fragte daraufhin, zu welchen Anlässen man den trage. Beil: "Zu einer Party." Götz brachte daraufhin neben dem geposteten Begriff auch den schönen Westernspruch:"Diese Stadt ist zu klein für zwei Paillettenhüte." Er war in absoluter Hochform heute.

phaeake, 23. Juni 2003 um 00:54:55 MESZ

In Hochform war Frau Beil hingegen nur, als sie mit ihrer Synchronisierstimme schamlos-sinnentleerte Synchronsätze sagte wie: "Oh-hhh, es ist so schö-hhhn bei euch-hhh" (Und sie hatte noch einen zweiten Glanzpunkt). Die Dialogregisseure verlangten das angeblich von ihr. Mag sein. Vielleicht haben diese Herren auch nur ihr einziges Talent herausstellen wollen. Ihr Vater war angeblich ein bekannter Schlagersänger (Peter Beil). Ein Fake? Gibt es die Familie Beil wirklich, sind auch die Großmütter nur erfunden?

  • Wie real klingt dagegen ein hingeworfenes "Apfeldingsda" (Götz).
Dicki, 23. Juni 2003 um 10:04:00 MESZ

Der Vater lieferte die uninspirierteste Lobhudelei ab, derer ich je angesichtig wurde. " Ja mein Mädchen, war früher eine ganz wilde und jetzt ist sie ganz solide und macht tolle Sachen und ist überhaupt sehr nett. Winke Winke" Hätte vielleicht doch nicht so viel saufen sollen.

Ja, diese Synchron-Persiflage war ganz gekonnt. Aber es gibt doch schon seit Jahren eine Comedy-Tante, die ihr komplettes Programm in diesem Stil hinlegt, also direkt neu war das nicht. Außerdem störte mich, dass Westermann und Beil so taten, als würde alles so synchronisiert, dabei ist es bloß der Serienschrott, bei dem B-Sprecher wie Beil mitwirken.

phaeake, 23. Juni 2003 um 11:31:00 MESZ

Da ham se recht: B-Sprecher und Serienschrott. Aber war es eine "Synchron-Persiflage" - oder hat sie uns lediglich das gezeigt, was sie am besten kann? Toll fand ich dann auch ihre Ersatzreligion - was man sich wünscht, wirklich wünscht, das gelingt auch - die aus meiner Sicht bedeutet, Mißerfolg und Leid zu ignorieren und sich ein Puppenstubenleben zu basteln. Es passt alles so gut zusammen. Sie konnte keinen Satz sagen, ohne ihn neu zu beginnen; es war ein Gestammel. Das Publikum hatte Mitleid (?) und zeigte "4 rote und 98 Millionen grüne Karten". Vater Beil konnte nur hervorbringen, daß er stolz auf seine Tochter sei, die, aus solch berufenem Munde erhoben, strahlte wie die Prinzessin, nachdem sie den Frosch geküsst hat - oh oh oh.

Dicki, 23. Juni 2003 um 11:58:47 MESZ

Wäre interessant, die Motivation derer zu erforschen, die bei Zimmerfrei rot zeigen. Wie kommt es, dass in 9 von 10 Sendungen zwischen 1 und 10 Rotzeiger dabei sind?

phaeake, 23. Juni 2003 um 12:58:19 MESZ

DAS is ne gute Frage. Ob am Studioeingang die entsprechenden Karten ausgegeben werden? Aber nee, das wäre zu schäbig.

Dicki, 23. Juni 2003 um 17:22:55 MESZ

Neenee, das kann nicht sein. Es gab ja durchaus Gäste, die mit einem Drittel bis einer Hälfte roter Karten belegt wurde (Alice Schwarzer, nach meiner Erinnerung auch Justus Frantz). Ich denke mal: Der durchschnittlicher Zuschauer, will bei einem durchschnittlich sympathischen Gast sich selber beweisen, dass er einer extrem guten Sendung mit einem extrem tollen Gast beiwohnte und zeigt deshalb grün. Die Rotzeiger sind vielleicht Leute, die den Gast wirklich zum Kotzen fanden oder die sich erhöhte Aufmerksamkeit der Kameras versprechen, wenn sie einer der wenigen Rotzeiger sind. Nur: Warum sind das immer so 2 bis 9 Leute?

phaeake, 23. Juni 2003 um 18:29:48 MESZ

Wenn sie das für sich behalten, will ich meine diesbezügliche Theorie verraten: Götz und Christine können nur bis 10 zählen (wie man in der improvisierten Szene mit Frau Beil erkennen konnte; allein schon daß sie die Finger zum Zählen benutzten spricht Bände), weshalb Götz bei den vielen grünen Karten immer zu den höchsten Zahlen greift, von denen er mal gehört hat. Bei den roten kommt er nicht über zehn hinaus, bzw. mogelt sich mit Viertel, Drittel und Hälfte am mathematischen Offenbarungseid vorbei, wenn die Anzahl 10 überschritten wird. Schlüssig, oder?! Aber pssst! Soll ja nicht jeder wissen.

Dicki, 23. Juni 2003 um 21:15:17 MESZ

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