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sauregurkenzeit (Das Web nach sauregurkenzeit durchsuchen.) Dicki, 17. Juni 2003 um 09:47:13 MESZ
aha, Burg Frankenstein, was n Zufall auch
Dicki,
17. Juni 2003 um 09:47:59 MESZ
oh oh, das "südhessische Darmstadt". Den Spiegel-online-Lesern traut man offenbar nicht mehr allzu viel Geographiekenntnisse zu. Schöne Grüße in das nordwestdeutsche Hamburg.
phaeake,
17. Juni 2003 um 09:58:26 MESZ
Naja, für Nicht-Hessen ist es wohl keine Schande, keine Ahnung zu haben wo Darmstadt liegt, oder doch?
tinto,
17. Juni 2003 um 10:15:59 MESZ
doch
phaeake,
17. Juni 2003 um 11:19:36 MESZ
Schande hin, Schande her, ich wußte neulich nicht, wo Wiesbaden liegt und vermutete es "irgendwo in der Nähe von Frankfurt". Gut geraten. Wenn man den Kartenmaßstab klein genug wählt, liegt Darmstadt in der Nähe von Kassel, Hamburg in der Nähe von Kiel und Berlin in der Nähe von Halle. Noch kleiner, noch näher: Madrid ist nur 5 cm von Rom entfernt, quasi ein Vorort der ewigen Stadt (guter alter Diercke).
Dicki,
17. Juni 2003 um 12:57:03 MESZ
Ja. Wiesbaden, Mainz und Darmstadt sind Frankfurter S-Bahn-Stationen.
phaeake,
17. Juni 2003 um 13:01:44 MESZ
»Darmstadt ist überall!«
molily,
17. Juni 2003 um 14:38:18 MESZ
Als nächstes behaupten Sie noch, Bielefeld gibts wirklich!
tinto,
17. Juni 2003 um 15:10:12 MESZ
ohne scheiss, ne gute bekannte von mir hat in bielefeld studiert.
amanojaku,
18. Juni 2003 um 10:34:57 MESZ
wider den bielefeld-leugnern!
molily,
18. Juni 2003 um 10:43:01 MESZ
Kleine Klugscheißerei "wider" steht mit Akkusativ ZB "Orden wider den tierischen Ernst".
phaeake,
18. Juni 2003 um 10:55:14 MESZ
@amanojaku: mir hat n Bekannter erzählt, er sei auf ner Schulung mit zwei Herren von den "Stadtwerke Bielefeld" gewesen - nur, was beweist das?-)
Dicki,
18. Juni 2003 um 14:33:50 MESZ
Dass im Gravitationsbereich des Bielefeld genannten Schwarzen Lochs offenbar die Grammatikregeln nicht mehr gelten (s.o molily).
phaeake,
18. Juni 2003 um 14:43:49 MESZ
(Grimmsches Wörterbuch) www.dwb.uni-trier.de Wider als Präposition. k a s u s g e b r a u c h : im ahd. steht überwiegend der dativ, weniger häufig der akkusativ und nur vereinzelt der instrumental. casusgebrauch und bedeutung von wider sind einander zugeordnet; näheres s. bei GRAFF ahd. präpos. (1824) 192 ff. und J. DÜCKERT a. a. o. 65--71. im klassischen mittelhochdeutsch überwiegt bereits der gebrauch mit dem akkusativ; dieser steht regelmäszig, wenn wider 'zu' bei worten des sagens (s. u. A 4) und 'hinsichtlich, gegenüber' (s. u. A 5) bedeutet; überwiegend, wenn es im feindlichen (s. u. B 1--3) und zeitlichen (s. u. A 2) sinne gebraucht ist. dativ wird noch bevorzugt bei vergleichendem und messendem wider (s. u. B 4). vgl. auszer den mhd. wbb. und gramm. die einzelglossare zu den dichtungen von HARTMANN V. AUE, REINMAR D. ALTEN, WALTHER V. D. VOGELWEIDE, WOLFRAM V. ESCHENBACH, NEIDHART und zum Nibelungenlied. im frühnhd. hat sich der akkusativgebrauch durchgesetzt, so in folgenden schriften: (1472) ALBRECHT V. EYB ehebüchlein, LUTHER (1520) a. d. christl. adel, (1530) sendbrief v. dolmetschen, (1533) winkelmesse u. pfaffenweihe, (1541) wider Hans Worst; (1669) GRIMMELSHAUSEN Simpl. vgl. ferner die zahlreichen belege unten. nur gelegentlich begegnet ein dativgebrauch bei wider im feindlichen sinne, vgl. (1545) LUTHER 54, 392 W.; schausp. engl. comöd. 30 Creizenach; SCHUPP schr. (1663) 320; THOMASIUS kl. schr. (1707) 757. -- die heutige mundart unterscheidet lokales wider auf die frage 'wohin'? mit acc. von wider mit dativ auf die frage 'wo'? (s. VILMAR und FOLLMANN unter A 1 a, und b b). vielleicht stammt der dativgebrauch bei GÖTHE (s. u. A 1 b b) aus der mundart. ... Wilhelm setzte sich auf einen kleinen armstuhl, der wider den verschlag des eingangs stand GÖTHE I 23, 121 W. mit dat.: gewand, das ... wider dem leibe ruht ebda 47, 231. auch mundartl. mit dat.: der rechen steht wider der hecke, ich stund hart wider der wand VILMAR Kurhessen 453; wider dem haus 'neben dem hause', w. èngem erlâscht gôen 'dicht an j. vorbeigehen', luxemb. ma. 486b; de stouhl steht widder der mauer FOLLMANN Lothr. 540b.
luxus ox,
18. Juni 2003 um 16:48:05 MESZ
Das Bielefeld sollte immer mit dem Interrogativ gebraucht werden.
Dicki,
18. Juni 2003 um 17:30:49 MESZ
@ luxus ox Das hout mich vom stouhl.
phaeake,
18. Juni 2003 um 17:35:49 MESZ
@Dicki: Das beweist natürlich nichts, aber wenn meine Bekannte in Bielefeld studiert hat und Sie nach dem studieren lediglich mit veränderter Frisur und neuem Wissen ankommt, so kann Bielefeld wohl nicht so schlimm sein .. und warscheinlich existiert es auch weil meine Bekannten selten in nicht existenten Orten studieren.
amanojaku,
19. Juni 2003 um 09:59:58 MESZ
ja, wenn sie darauf bestehen tun, bitte. Also ts.
Dicki,
19. Juni 2003 um 10:04:35 MESZ
In a Town like Bielefeld no one is innocent.
Retep,
19. Juni 2003 um 13:11:33 MESZ
Sie sagen es, Agent Cooper.
tinto,
19. Juni 2003 um 14:07:53 MESZ
immer diese bekannten, da .com sie hier beim internetz nich mit durch.
mutant,
19. Juni 2003 um 16:06:22 MESZ
@amanojaku Also das finde ich ja nun wirklich verdächtig. Dass man vom Studium mit neuer Frisur wiederkommt, ist ja schon seltsam genug, aber dann noch mit neuem Wissen? Was soll denn das sein? Das riecht doch sehr nach Gehirnwäsche mittels Elektroschocks (wie sah sie denn genau aus, die "veränderte" "Frisur"?), die in der von tinto verlinkten Seite erwähnt wird.
phaeake,
20. Juni 2003 um 09:49:46 MESZ
Ja genau! und nun sagen se ma, in welchen anderen "nicht existenten Orten" ihre Bekannten selten studieren, sie.
Dicki,
20. Juni 2003 um 12:33:29 MESZ
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