| Kompetenzteam ... für schöne und für schlimme Wörter |
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DGB-Sirene (Das Web nach DGB-Sirene durchsuchen.) phaeake, 1. April 2003 um 18:07:05 MESZ
Kann mir nicht helfen. Obwohl ich Pop-Sirene blöd finde, gefällt mir dieses Wort sehr gut. Vielleicht liegt es daran, dass Spiegel online damit Ursula Engelen-Kefer meint und diese wirklich etwas Sirenenhaftes im Wortsinne besitzt.
phaeake,
1. April 2003 um 18:07:10 MESZ
wegen der würde ich aber nicht woanders lang segeln..
Retep,
2. April 2003 um 11:47:01 MESZ
Musst ja auch nicht, aber Wachs in die Ohren!
phaeake,
2. April 2003 um 11:56:58 MESZ
oh Diseuse!
Dicki,
2. April 2003 um 14:29:11 MESZ
Spiegel-Schreibe halt. Der Absatz ist sehr polemisch und auch unpolitisch - die übliche Blockade-Propaganda. Ich habe die Engelen-Kefer schon Kompromisse verteidigen sehen, da wurde mir als DGB-Mitglied ein bißchen schwummrig. Wenn Gewerkschafter heutzutage interviewt werden, dürfen sie gerade mal 30 Sekunden den Blockierer-Vorwurf kontern, zur Darstellung ihrer Position an sich ist oft keine Zeit mehr....
Irene,
2. April 2003 um 18:08:19 MESZ
Wenn die Rhetorik Engelen-Kefers es auch Ihnen schwummrig werden lässt, ist der Begriff der DGB-Sirene ja noch treffender. Der Blockade- und Besitzstandswahrervorwurf geht auch m.E. am Thema vorbei. Es ist das gute Recht eines jeden, seine Besitzstände zu wahren und ihren Abbau zu blockieren. Worin ich mir aber echt unsicher bin: Ist es eigentlich im Interesse des normalen Gewerkschaftsmitglieds, dass zB die Dauer des Arbeitslosengeld-Bezugs bei der momentanen Länge belassen wird? Sind die organisierten Arbeitnehmer nicht in aller Regel überdurchschnittlich leistungsfähig und -willig und in geringerem Maße von Arbeitslosigkeit bedroht als der durchschnittliche Arbeitnehmer?
phaeake,
3. April 2003 um 09:52:00 MESZ
Vielleicht verstehe ich das ja falsch: aber daß die Gewerkschaftszugehörigkeit eine Art Versicherung gegen Arbeitslosigkeit wäre, ist mir neu. Nix gegen Besitzstandswahrer, ich geb freiwillig auch nur an Freunde ab. Es sind hingegen "die Unternehmer" bzw. "die Manager", die seit Gründung der BRD mahnen, es gehe der Wirtschaft so schlecht wie nie und die schlicht und einfach den Hals nicht voll genug mit Subventionen, Beihilfen, Erleichterungen und Vergünstigungen - aus unser aller Steuergeldern - bekommen können und denen schon lange nicht mehr Raffgier und antisoziales Verhalten vorgeworfen wird. Vielleicht weil der deutsche Michel jetzt auch wirtschaftskompetent ist und seine eigene Entlassung - im Interesse der Schaffung neuer Arbeitsplätze natürlich - freudig beklatscht.
Dicki,
3. April 2003 um 15:27:46 MESZ
Ich glaube, Du hast mich nicht verstanden. Auch ich halte die Gewerkschaftszugehörigkeit für keine Versicherung gegen Arbeitslosigkeit. Deshalb würde ich mich als Gewerkschaftsmitglied fragen, warum meine Interessenvertreter gegen die Reduzierung der Arbeitslosenleistungen protestiert. Wer zahlt denn die Arbeitslosengelder?
phaeake,
3. April 2003 um 16:06:26 MESZ
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